unbekannte Person•vor 7 Jahren Das Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit spielt in der heutigen Zeit eine fortwährend größere Rolle, genauso wie die Regionalität. Immer mehr Menschen wollen gesunde Nahrung und hinterfragen, woher die Lebensmittel stammen. Dies ist besonders bei der jüngeren Generation der Fall. Gleichzeitig werden die Müllprobleme immer absurder, wenn schon Äpfel als Imbiss einzeln verpackt werden.Laut Bundesministerium für Ernährung landen in Deutschland jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, bei der Erzeugung und Verarbeitung, bei Großverbrauchern, im Handel und in Privathaushalten. Dies ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ein ökologisches und ökonomisches Problem. Gleichzeitig bedeutet das auch für den Verbraucher, dass Sekundärprobleme direkt und indirekt mitbezahlt werden. Dazu gehören unter anderem die Transporte und die Verpackung für die elf Millionen Tonnen weggeworfener Lebensmittel.Dabei ist ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln einfach. Es müssen nur die richtigen Interessensgruppen aufeinander treffen und sich bequem finden, kommunizieren und verabreden können.1. Der private Garten & Hof
Auf den ca. 20 Mio. Grundstücken in Deutschland ist oft so viel Obst und Gemüse übrig, dass es allein mit Familie und Freunden kaum verbraucht werden kann. Dieses, mit viel Mühe, Liebe und Fleiß erzeugte Lebensmittel, sollte statt dem Müll dem Lebensmittelkreislauf zugeführt werden.Damit wird ein Garten wieder als Produzent von Lebensmitteln wahrgenommen, was insgesamt die Kleingartenvereine stärkt. Besonders in einer Zeit, in der Kleingartenanlagen großen Bauvorhaben weichen müssen, ist dieser Fakt von großer Bedeutung. Bestehende und genutzte Gärten erhalten zudem die Biodiversität und die Artenvielfalt, die besonders für den Insektenschutz von enormer Wichtigkeit ist.2. Der lokale Händler
Insbesondere kleine lokale Händler haben es schwer, am Markt zu bestehen. Auf Direktvombeet.de können Erzeuger sowie Händler ihre Waren online anbieten und so die Brücke direkt zum Verbraucher schlagen. Eine kleine Homepage in Form einer Visitenkarte kann zudem über das Portal heute schon eingerichtet werden, ein weiterer Ausbau des Angebotes ist geplant. Besonders nebenberufliche Anbieter sind hier herzlich eingeladen, sich und ihre Erzeugnisse zu präsentieren.Damit unterstützen wir „Liebenswertes“ und Städte sowie Dörfer gewinnen mit dem Fortbestehen dieser „Kleinen Läden“ an Attraktivität.3. Der Verbraucher
Direktvombeet.de versteht sich als Community und nicht als Webshop.Der Verbraucher kann sich gezielt nach seinen Wünschen und Angeboten informieren, sich mit Gärtnern und Erzeugern gleichermaßen verabreden und sich die Waren vor Ort anschauen sowie bewerten. Er kommt ins Gespräch, während er die Ware abholt, sieht wie und woher die Erzeugnisse kommen und kann für sich und für andere Verbraucher eine Online-Bewertung vornehmen.So kommen Verbraucher gezielt an gute Erzeugnisse und das kostenlos oder zu fairen Preisen. Auch kann der Verbraucher selbst mit Suchanzeigen aktiv werden.Erste Punkte, welche Direktvombeet.de betrachtet hat und dadurch multiple Win-win-Situationen entstehen:
Nutzung von bestehenden Ressourcen (Lebensmittel), da Erzeugnisse ohne Zwischenverdiener direkt zum Verbraucher gelangen; meist sind diese nachhaltig produziert
Dadurch perspektivisch die Einsparung von Müll und Transport, da lokale Ressourcen umverteilt werden.
Soziale Aspekte sind „Das ins Gespräch kommen“ und „Das Wiederentdecken, woher das Essen kommt“
Echte Community, die Menschen zusammenbringt, im Gegensatz zum Webshop, der Menschen noch mehr isoliert
Garten und Hof werden wieder als Lebensmittelproduzent wahrgenommen
Überregional konzipiertes Portal mit vielschichtigem regionalen und lokalen Nutzen
Folgende Grundfunktionalitäten musste das System mitbringen:
leichtes Anmelden und Registrieren, auch mit dem Facebook-Account
einfache Erstellung von Suchanzeigen und Angeboten
komfortable Profilerstellung
internes privates Nachrichtensystem, zur Wahrung der Privatsphäre der Nutzer
unkomplizierte Suche in den Anzeigen
gegenseitige Bewertung der Benutzer, um Missbrauch zu vermeiden
Es ist eine reine Einstellungssache, wie wir heute mit unserer Umwelt und deren Ressourcen umgehen.